Bergstraße

Großeinsatz wegen Brand im Wohnhaus in Waldshut-Tiengen

skk

Von skk

Mi, 24. November 2021

Kreis Waldshut

Bewohner können sich retten.

Ein Brand in einem Wohnhaus in der Bergstraße in Waldshut-Tiengen hat am Montagnachmittag und frühen Abend zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften geführt.

Laut Peter Wolf, Waldshut-Tiengener Feuerwehrhauptkommandant, habe ein älteres Ehepaar um 16.25 Uhr das Piepsen des Rauchmelders aus dem Keller ihres Wohnhauses gehört. Der Mann soll zunächst versucht haben, das Feuer zu löschen. Danach brachte er sich und seine Frau in Sicherheit und alarmierte die Feuerwehr. Die Gebäudeeigentümer, die im oberen Geschoss des Hauses wohnen, waren zu dem Zeitpunkt nicht zuhause.

Die Rauchwolke war kurz vor 17 Uhr bereits von der Kolpingbrücke aus zu sehen, in der Innenstadt konnte man den Rauch riechen. Laut Pressemitteilung der Polizei rückte die Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen und einem Drehleiterwagen sowie das Rote Kreuz mit vier Einsatzfahrzeugen aus. Laut Polizeipressesprecher Mathias Albicker waren rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Waldshut, Gurtweil und Dogern sowie des Roten Kreuzes in der Bergstraße vor Ort.

Die starke Rauchentwicklung aus dem Keller schwärzte die Außenfassade, die Löscharbeiten dauerten rund eine Stunde an. Die Feuerwehr war dennoch bis spät in die Nacht im Einsatz, um etwaige Glutnester zu finden, erklärt Peter Wolf. Der Einsatz endete um kurz nach Mitternacht. Der Sachschaden an dem laut Wolf frisch sanierten Haus beläuft sich gemäß Albicker auf 80 000 bis 100 000 Euro. Am Dienstagvormittag begannen die Ermittlungen der Brandursache, die bislang noch nicht festgestellt werden konnte. Personen wurden nicht verletzt.