Handball

HSG Freiburg leistet sich gegen Wuppertal zu viele Patzer

Jochen Dippel, bz

Von Jochen Dippel & BZ-Redaktion

So, 15. Dezember 2019 um 00:34 Uhr

Handball 2. Bundesliga

In einem Spiel der verpassten Chancen mussten die Zweitliga-Handballerinnen der HSG Freiburg gegen Wuppertal ihre vierte Niederlage in Folge hinnehmen. Die Gäste gewannen 28:26.

Im Kräftemessen der beiden bisherigen Tabellennachbarn wäre vor 290 Zuschauern in der Freiburger Gerhard-Graf-Halle sicher mehr drin gewesen für die Gastgeberinnen. Doch gegen die physisch starken Gäste aus dem Bergischen Land leisteten sich die HSG-Spielerinnen zu viele Patzer und Aussetzer in den entscheidenden Momenten.

Der starke Rückraum des TVB Wuppertal setzte in der ersten Halbzeit die Akzente. Hier schaffte es die Freiburger Abwehr erst langsam, sich auf die fast einen Kopf größeren Gegenspielerinnen einzustellen. Immerhin: Zur Pause war beim Stand von 16:16 noch nichts verloren.

In der zweiten Halbzeit zeigte dann aber der Angriff der HSG Schwächen, nutzte einige Chancen nicht und lag in der 52. Minute mit 21:24 zurück. Freiburg gab sich aber nicht auf, kam noch einmal bis auf 26:27 heran, fabrizierte dann aber im Übereifer technische Fehler. Clever und routiniert brachten die Wuppertalerinnen die Partie erfolgreich zu Ende.

Nadine Czok feierte nach mehrwöchiger Verletzungspause mit fünf Treffern, davon vier von vier Siebenmetern, ein ermutigendes Comeback. Erfolgreichste Freiburger Torschützin war mit sechs Feldtoren Alica Burgert. "Wir hatten die Chance, haben es selbst in der Hand, leisten uns dann aber zu viele Fehlwürfe und technische Fehler", bemerkte HSG-Trainer Ralf Wiggenhauser. In der Tabelle rutscht Freiburg auf Rang 13, Wuppertal ist nun Elfter.