Windräder nicht auf Häg-Ehrsberger Boden

Heiner Fabry

Von Heiner Fabry

Fr, 27. Februar 2015

Häg-Ehrsberg

EWS plant am Rohrenkopf fünf 206 Meter hohe Anlagen, aber nur auf Gersbacher Gemarkung / Gemeinderat Häg-Ehrsberg befürwortet Teil-Flächennutzungsplan.

HÄG-EHRSBERG. An der Gemeinderatssitzung in Häg-Ehrsberg, bei der über die 2. Offenlage des "Teil-Flächennutzungsplans Windkraft" beraten und entschieden werden sollte, gab der Partner der drei Verbundgemeinden Kleines Wiesental, Zell und Häg-Ehrsberg – die EWS Schönau – bekannt, dass es keine Windkraftanlagen auf Häg-Ehrsberger Gemarkung geben soll. Nach aktuellem Planungsstand soll es auf dem Rohrenkopf fünf Anlagen geben, die aber alle auf Gemarkung Gersbach liegen sollen.

Die Häg-Ehrsberger Windkraftgegner waren in der Angenbachtalhalle prominent unter den Zuhörern der Gemeinderatssitzung vertreten und bekamen vor und während der Sitzung Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Auf der Tagesordnung standen die Entscheidung über eingegangenen Bedenken und Anregungen nach der ersten Offenlage des Entwurfes zum Teil-Flächennutzungsplans Windkraft sowie die Entscheidung über die zweite Offenlage des modifizierten Planentwurfs.

Christoph Laule vom Planungsbüro faktorgrün berichtete, dass bei der ersten Offenlage 36 Hinweise und Anregungen von Behörden, aber keine von Bürgern eingegangen sind. Nach weiteren Untersuchungen und Bewertungen durch faktorgrün wurden die im ersten Planentwurf aufgeführten 16 möglichen Konzentrationszonen für Windkraftanlagen auf sechs reduziert. Vier dieser Zonen liegen auf den Gemarkungen von Zell und Häg-Ehrsberg, nämlich Zeller Blauen, Bubshorn, Rohrenkopf und Hohe Möhr.

Das Planungsverfahren
Einleitend erläuterte ...

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