Kriegsfolgen

Helfende Hände in Endingen für die Unterstützung ukrainischer Geflüchtete in DRK-Läden gesucht

Ruth Seitz-Wendel

Von Ruth Seitz-Wendel

So, 27. März 2022 um 16:40 Uhr

Endingen

Die Zahl der geflüchteten Menschen aus der Ukraine steigt. Bis zum Wochenende haben sich in Endingen 51 Menschen, die vor Krieg und Tod aus der Ukraine geflohen sind, bei der Stadtverwaltung gemeldet.

In Endingen sind die geflüchteten Menschen zum Teil privat untergekommen, die anderen hat die Stadtverwaltung in angemieteten Wohnungen untergebracht, informiert Bürgermeister Tobias Metz. Seit vergangener Woche wurde im Rathaus auch eine Sprechstunde für die geflüchteten Menschen eingerichtet: Eine Frau aus der Ukraine, die in Königschaffhausen untergebracht ist, hilft als Dolmetscherin. Dafür sei man sehr dankbar, betont der Bürgermeister.

Kleiderspenden seien momentan nicht nötig, teilt die Stadtverwaltung weiter mit. Das Rotkreuzlädele in Endingen verfüge über ausreichend Bekleidung aller Konfektionsgrößen für alle Altersgruppen ab fünf Jahren aufwärts. Baby- und Kleinkindbekleidung sei hingegen knapper. Ungeachtet dessen empfehle das DRK nach wie vor eher Geld- als Sachspenden. Die Rotkreuzläden in Endingen, Herbolzheim und Emmendingen seien laut Information des DRK angehalten, eine kostenlose Grundausstattung an Kleidung für geflüchtete Menschen aus der Ukraine abzugeben, so Metz.

Gesucht werden ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in den Rotkreuzläden. Wer mithelfen möchte, kann sich an Juliette Zdeb beim DRK-Kreisverband wenden. Der Laden in Endingen (Hauptstraße 70) hat montags bis donnerstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet, dienstags und donnerstags auch von 9.30 bis 12.30 Uhr.

Informationen zu den Rotkreuzläden gibt es bei Juliette Zdeb, Tel. 07641/ 460131, E-Mail [email protected] oder unter http://www.drk-emmendingen.de