Mathe im Advent

Hochschwarzwälder Schulen sind bei Mathe-Wettbewerb besonders erfolgreich

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 24. Februar 2021 um 07:36 Uhr

Titisee-Neustadt

Beim Wettbewerb "Mathe im Advent" sind Hochschwarzwälder Schulen besonders erfolgreich. Das Kreisgymnasium Hochschwarzwald schneidet sogar als beste Schule des Regierungsbezirks ab.

Das Kreisgymnasium Hochschwarzwald in Titisee-Neustadt ist beim Mathematikwettbewerb "Mathe im Advent" die "Allerbeste Schule im Regierungsbezirk Freiburg" und erhält Preisgelder über 1200 Euro. Top-Platzierungen in dem Wettbewerb, der wegen der Corona-Pandemie digital veranstaltet wurde, gab es auch für die Sommerberg-Schule in Lenzkirch, die Grundschule Bachheim-Unadingen und die Carl-Ludwig-Magon-Schule in Breitnau.

Das hat die Gisela und Erwin Sick Stiftung mitgeteilt, mit deren Unterstützung im Regierungsbezirk Freiburg erstmals mehr als 11 000 Schülerinnen und Schüler an 256 Schulen an den Start gegangen sind. Zur Belohnung hat die Stiftung jetzt die erfolgreichsten Schulen und Klassen mit Preisen im Wert von insgesamt 6350 Euro ausgezeichnet. Absoluter Spitzenreiter unter den insgesamt teilnehmenden Schulen im Regierungsbezirk Freiburg ist das Kreisgymnasium Hochschwarzwald in Titisee-Neustadt. Mit vier Erstplatzierungen in den Kategorien "Beste Gymnasien" (300 Euro), "Beste Klassen Jahrgangsstufe 6" (200 Euro) und "Beste Klassen Jahrgangsstufe 7" (200 Euro) ist das Kreisgymnasium Hochschwarzwald "Allerbeste Schule im Regierungsbezirk Freiburg" (500 Euro).

Unter dem Motto "Mathe for Future – Mit den Wichteln die Probleme von morgen lösen" haben bundesweit 170 000 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 2 bis 10 in der Adventszeit vom 1. bis 24. Dezember täglich die weihnachtlich verpackten Rätselaufgaben gelöst.

Der erste Platz erhält 300 Euro

So wurde unter anderem der Flächenbedarf von Kühen und Menschen verglichen, besonders effiziente Routen geplant, mit Robotern Schnee geschippt und Geschenke zur internationalen Raumstation transportiert.

Neun Schulen und 24 Klassen hatten es am Schluss in der regionalen Auswertung auf das Siegerpodest geschafft. Prämiert wurden jeweils die drei besten Schulen der verschiedenen Schulformen mit 300 Euro (1. Platz), 250 Euro (2. Platz) und 200 Euro (3. Platz). Für die jeweils drei besten Klassen der Klassenstufen 3 bis 10 gab es entsprechend 200 Euro, 150 Euro und 100 Euro. Entscheidend für die Platzierungen bei den Klassen und Schulen waren die Teilnehmerzahl, die Anzahl der abgegebenen Antworten sowie der Prozentsatz der richtigen Antworten.

Im Regierungsbezirk Freiburg hatten drei weitere Schulen im Hochschwarzwald die Nase vorn: Die Sommerberg-Schule in Lenzkirch erzielte den ersten Platz unter den "Besten Schulen der Sekundarstufe I" und wird mit 300 Euro belohnt. Die Klasse 4 der Grundschule Bachheim-Unadingen ist die beste Klasse in der Jahrgangsstufe 4 (200 Euro) und die Klasse CaLuMa 4 der Carl-Ludwig-Magon-Schule in Breitnau die drittbeste in dieser Jahrgangsstufe (100 Euro).

Auf die feierliche Preisverleihung im Gisela Sick Bildungshaus in Waldkirch musste in diesem Jahr coranabedingt allerdings verzichtet werden, dafür gab es Glückwünsche, Siegerurkunden und Preisgeldgutscheine auf dem Postweg. "Wir freuen uns, dass wir in unserer Region immer mehr Kinder und Jugendliche für die Mathematik begeistern können", so Renate Sick-Glaser, Vorsitzende des Stiftungsrates. Eine gute mathematische Bildung sei schließlich der Grundstein für die weitere Schul- und Berufsausbildung junger Menschen.
Weitere Infos unterwww.mathe-im-advent.de/de.