Einsatz

Holzlager in einer Maschinenhalle in Denzlingen brennt

Andrea Drescher

Von Andrea Drescher

Do, 09. April 2020 um 16:15 Uhr

Denzlingen

Auch in Zeiten von Corona muss die Feuerwehr einsatzbereit sein, wie sich jetzt in Denzlingen zeigte: In der Halle eines Garten- und Landschaftsbaubetriebs hat es in der Nacht zum Donnerstag gebrannt.

Einer Polizeistreife war gegen 1.45 Uhr Brandgeruch aufgefallen. Die Beamten informierten daraufhin die Wehr, gemeldet wurde ein Carportbrand. Gleichzeitig teilte ein Passant über die Integrierte Leitstelle ein Feuer in der Robert-Bosch-Straße mit. Als die Feuerwehr dort eintraf, mussten bereits meterhoch aus einem Holzlager im Halleninneren lodernde Flammen gelöscht werden. Das Dach war bereits geborsten. Erschwerend kam hinzu, dass das Areal direkt an der Rheintalbahn liegt und dass eine angrenzende Werkstatt geschützt werden musste.

Das Feuer habe die Wehr relativ schnell in den Griff bekommen, sagt Kommandant Martin Schlegel, allerdings hätten die Nachlöscharbeiten wegen der enormen Holzmenge einige Zeit gedauert. Das Holz musste aus der Halle geholt werden, um mögliche Glutnester zu löschen. Menschen kamen dem Polizeibericht zufolge nicht zu Schaden. Neben dem Holzlager sei allerdings ein vor dem Gebäude stehender älterer Bagger ausgebrannt, und auch Geräte in der Halle, die im Landschaftsbau eingesetzt würden, seien beschädigt worden, berichtete Wehrkommandant Schlegel. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf mehrere zehntausend Euro. Die Brandursache ist bisher nicht bekannt.

Zum Schutz vor dem Coronavirus rückt die Denzlinger Wehr laut ihrem Kommandanten mit größerem Abstand in den Fahrzeugen aus: Statt neun Wehrleuten säßen nur noch sechs in einem Fahrzeug. Bei diesem Einsatz waren 26 Wehrangehörige in sechs Fahrzeugen dabei.