HSG chancenlos beim Meister

Jochen Dippel

Von Jochen Dippel

Mo, 17. Februar 2020

Handball 2. Bundesliga

Handball-Zweitligist kassiert die höchste Saisonniederlage.

FREIBURG (jd). Der Meister ist für die Zweitliga-Handballerinnen der HSG Freiburg wie erwartet eine Nummer zu groß gewesen. Der Aufsteiger unterlag bei den Handball Luchsen Buchholz-Rosengarten deutlich mit 25:40 (11:18) und kassierte dabei die bislang höchste Niederlage in dieser Saison. In der Tabelle bleiben die Red Sparrows zwar weiterhin auf Platz 14, doch weisen sie nun die schlechteste Tordifferenz der Liga auf.

Ohne die verletzten Stammkräfte Rebecca Dürr und Angelika Makelko hielten die Gäste in der Nordheidehalle südlich von Hamburg lediglich eine Viertelstunde lang mit. Dann zog der neue Tabellenführer, der den elften Sieg in Folge einfuhr, dank seiner individuellen und mannschaftlichen Klasse unaufhaltsam davon. "Wir haben gut angefangen, doch dann zogen die Luchse das Tempo an und kamen zu vielen einfachen Toren", urteilte Rückraumspielerin Maja Zeides. Der Zweitligameister der vergangenen beiden Spielzeiten mit der Ex-HSG-Torfrau Zoe Ludwig nutzte die technischen Patzer und Fehlwürfe der roten Spatzen eiskalt.

Trotz des "enttäuschenden Ergebnisses" empfand Trainer Ralf Wiggenhauser die ersten 15 Minuten als "top". Da habe man "viel von dem reingebracht, was wir machen wollten". Co-Trainer Ralf Sausmann sah ebenfalls "eine verbesserte Leistung", die Fehlerzahl müsse aber weiter reduziert werden. Im Angriff der nie aufsteckenden Freiburgerinnen überzeugten Alica Burgert als beste Werferin sowie Simone Falk und Nadine Czok.

Tore HSG: Burgert 7, Czok 7/5, Falk 6, Schwaiger 2, Schilling 1, Spinner 1, Lipps 1. Spielfilm: 0:2 (3.), 4:2 (8.), 4:5, 5:6 (13.), 9:6 (17.), 13:7 (21.), 15:10, 18:11 – 24:11 (35.), 29:16 (41.), 33:20 (49.), 40:25 (60.).