Nachbarschaft

Ich möchte für Rücksicht und Toleranz werben

Sandra Kaltenbach

Von Sandra Kaltenbach (Teningen)

Do, 03. September 2020

Leserbriefe

Zu: "Ein Stück Freibad im eigenen Garten", Beitrag von Wolfgang Mulke (Politik, 21. August)
Keine Frage, nachbarschaftliches Zusammenleben kann etwas sehr Schönes und Bereicherndes sein. Die Gewohnheiten der Menschen und ihre Unterschiedlichkeiten können durch nachbarschaftliches Zusammenleben Werte wie Akzeptanz und Toleranz erreichen und erlebbar machen. Nicht selten ändert sich dieses gewohnte Zusammenleben, wenn neue Nachbarn dazu kommen. Durch Rücksichtslosigkeit und Egoismus wird das bisherige friedliche Leben aller anderen beeinträchtigt; in Einzelfällen werden zur Durchsetzung der eigenen Interessen sogar Straftaten wie üble Nachrede in Form von Rufschädigung und Beleidigung begangen. Es ist traurig und bezeichnend, wenn ein friedliches Leben als Nachbarn nicht mehr möglich ist! Ist es deshalb nicht an der Zeit, sich in Rücksichtnahme aufeinander zu üben? Getreu dem Motto "Leben und leben lassen" möchte ich für Rücksichtnahme, Toleranz und Offenheit werben. Sandra Kaltenbach, Teningen