Im Fall Maria L. gab es bisher kaum eine erträgliche Debatte

Thomas Fricker

Von Thomas Fricker

Sa, 10. Dezember 2016 um 13:53 Uhr

Kommentare

Verharmlosung oder Rassismus? Im Fall der Freiburger Studentin Maria L. fällt es schwer, konstruktiv zu diskutieren. Thomas Fricker warnt vor Verallgemeinerungen und hastigen Schlüssen.

Zur Klarstellung ein paar Fakten. Oder besser Ungewissheiten. Bis heute wissen wir nicht, ob Hussein K. die 19-jährige Maria L. wirklich umgebracht hat. Wir wissen nicht, ob der mutmaßliche Vergewaltiger und wahrscheinliche Mörder tatsächlich noch minderjährig ist. Wir wissen nicht, warum er Afghanistan verlassen hat und nach Deutschland gekommen ist. Wir wissen schon gar nicht, was ihn dazu brachte, sein Opfer zu missbrauchen. Was diese Aufzählung von Nichtfakten soll? Sie zeigt, auf welch dürftiger Basis man seit einer Woche republikweit diskutiert, kühne Ferndiagnosen stellt und Urteile fällt.
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