Freispruch revidiert

Im Neuenburger Feldmordprozess belastet der Verurteilte seinen Freund schwer

Peter Sliwka

Von Peter Sliwka

Mi, 23. Januar 2019 um 16:08 Uhr

Neuenburg

BZ-Plus Im Neuenburger Feldmordprozess hat der verurteilte Täter als Zeuge gegen den mutmaßlichen Mittäter ausgesagt. Knapp acht Stunden dauerte seine Vernehmung. War es ein Mord aus Loyalität?

Im Beisein der Mutter des 21-jährigen Mannes, der in der eisigen Frostnacht zum 29. Dezember 2014 auf einem Feld bei Neuenburg einen grausamen Tod sterben musste, hat am Dienstag vor dem Landgericht in Freiburg der Mann ausgesagt, der ihn eigenhändig tötete. Laut seinem rechtskräftigen Urteil ermordete er ihn und wurde deshalb zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt. Jetzt belastet er seinen Freund schwer, der vom selben Gericht freigesprochen worden war.

"Ich habe mich aus Freundschaft verpflichtet gefühlt, ihm zu helfen. Ich habe die Tat aus Loyalität begangen." der 26-jährige Zeuge "Ich habe mich aus Freundschaft verpflichtet gefühlt, ihm zu helfen. Ich habe die Tat aus Loyalität begangen." Der das sagt, ist ein junger kräftiger Mann, bekleidet mit einem schwarzen ...

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