Investition in Brandschutz in der Schule

Martin Wendel

Von Martin Wendel

Do, 25. Juni 2020

Endingen

Verbandshaushalt beschlossen.

(mw). Coronabedingt mit einiger Verzögerung beschloss der Gemeindeverwaltungsverband Nördlicher Kaiserstuhl am Montag in Endingen den Haushalt 2020. Zentrale Aufgaben des Verbands sind die Abwicklung der Verwaltungsleistungen der Stadt Endingen für Forchheim, das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) Albert Schweitzer, die Schulsozialarbeit sowie die Flächennutzungsplanung. Sie prägen auch wesentlich den Haushalt.

Die Erstattung der Personal- und Sachkosten der Gemeinde Forchheim an die Stadt Endingen bilden mit 163 000 Euro neben den Umlagen der Verbandsgemeinden (182 950 Euro) zur Finanzierung der laufenden Verbandsaufgaben den größten Posten im Ergebnishaushalt (früher Verwaltungshaushalt). Der umfasst Erträge und Aufwendungen in Höhe von 547 850 Euro. Schulsozialarbeit und das Projekt "Jugend in Arbeit" schlagen mit 95500 Euro zu Buche, von Landkreis und Land gibt es dafür 35 400 Euro Zuschuss. Über den Haushalt laufen auch die Landesmittel aus dem Finanzausgleich zur Unterhaltung der Gemeindeverbindungsstraßen. Die zweckgebundenen Rücklagen der Verbandsgemeinden hierfür summieren sich aktuell auf rund 346 500 Euro.

70 000 Euro sind 2020 für die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans (siehe bereits BZ vom Mittwoch) eingeplant. Laut Kämmerer Volker Jauch werden hier weitere Ansätze in den Folgejahren fällig.

Die Schule erhält nach diversen Einbrüchen eine neue Schließanlage und außerdem funkvernetzte Rauchmelder. Rund 20 000 Euro muss der Verband in eine Rettungsplattform fürs SBBZ investieren – eine Folge der Brandschutzauflagen des Landratsamts. Der Finanzhaushalt weist Einzahlungen von 41 150 Euro, Auszahlungen von 43 850 Euro aus und eine weitere Umlage von 22 500 Euro.

2700 Euro tilgt der Verband an seinem letzten Darlehen. 2021 sei man dann schuldenfrei, sagte Jauch.

Marcel Schwehr hakte nach, ob das SBBZ sich auf die Umfrage des Landkreises bei den Schulen in Sachen Glasfaserverbindung gemeldet habe. Von einer solchen Abfrage des Kreises sei nichts bekannt, erklärte Metz. Zuschüsse in Höhe von 90 Prozent seien natürlich attraktiv.