Jagdatmosphäre im Kurpark

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 09. September 2021

Bad Krozingen

Musikalischer Jagdmorgen in Bad Krozingen mit vielen Informationen lockte zahlreiche Gäste an.

(BZ). Jagdhornbläser der Gruppen Markgräflerland und Kaiserstuhl haben am Sonntag ihren zahlreichen Gästen im Bad Krozinger Kurpark Einblicke in das Jagdwesen beschert und besondere Töne präsentiert. So hörten die Anwesenden zusammen mit den in orange-farbenen Jagdwesten gekleideten Jägern die klaren und strengen Regeln bei einer Drückjagd, die Hubertus Thoma vortrug. Marlies Löffler, Bläserobfrau der Markgräfler Jagdhornbläser, stellte die Jagdhunderassen und deren Einsatz vor.

Verschiedene Jagdsignale stimmten die Fürst-Pless-Hörner der Kaiserstühler Jagdhornbläser unter Leitung von Walter Baumer an. Rund um die große Rasenfläche ertönten die Melodien, die eine Drückjagd begleiten – die anwesenden Laien bekamen eine Ahnung davon, wie es bei einer richtigen Jagd zugeht. Auch Apportierarbeit und eine Nachsuche waren in das Programm eingefügt, wobei hier Milena Eisele ihren 20 Wochen alten kleinen Münsterländer zum Ziel führte.

Sebastian Wendler erklärte den Gästen die Entwicklung des Jagdhorns, aus dem letztendlich das Waldhorn mit Ventilen hervorging. Die Parforcehornbläser Markgräflerland unter der Leitung von Sebastian Wendler wandten den Besuchern bei ihren Darbietungen bewusst den Rücken zu. Der Klang des Instruments mit dem beim Spielen nach hinten gerichteten Schallbecher konnte sie so voll erreichen. Sie brachten Jagdmusik aus dem Barock zu Gehör. Eine Premiere war das Stück "Vom Belchen zum Rhein" von Hubert Heinrich, das er extra für die Gruppe komponiert hat.

Abgerundet wurde der Jagdmorgen mit dem Lernort-Natur-Mobil der Jägervereinigung Freiburg. Bärbel Walter konnte hier vielen interessierten großen und kleinen Besuchern einiges über die heimischen Wildtiere berichten.

Zum Schluss waren die Gäste aufgefordert mit den Bläsern zu singen, das gelang besonders gut mit dem Lied "Kein schöner Land".