Gymnasium Kenzingen

Amok-Fehlalarm wird sehr teuer – Ursachenforschung läuft

Siegfried Gollrad

Von Siegfried Gollrad

Mo, 16. Juli 2012 um 18:33 Uhr

Kenzingen

Wie ist es zum Amok-Fehlalarm im Kenzinger Schulzentrum gekommen? Diese Frage beschäftigt die Kriminalpolizei im Kreis Emmendingen. Klar ist schon jetzt: Der Einsatz hat mindestens 30.000 Euro gekostet.

Nach dem Amok-Fehlalarm am Gymnasium Kenzingen, der am vergangenen Freitag rund 100 Polizeibeamte und 50 Kräfte des DRK über mehrere Stunden beschäftigte, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen nach dem Verursacher aufgenommen. Einen technischen Defekt an der Alarmanlage schließt die Polizei aus. Angenommen wird, dass der Alarm von einem Schüler ausgelöst worden sein könnte. Sollte er ausfindig gemacht werden, drohen ihm die Kosten für den Einsatz, die auf mindestens 30.000 Euro geschätzt werden. Nach Angaben von Polizei und Schulleitung sei der Einsatz planmäßig verlaufen. Dennoch bleiben Fragen offen. Nach den schrecklichen Ereignissen des Amoklaufs in Winnenden wurde im Gymnasium eine Amok-Alarmanlage installiert. Sie besteht aus 32 blauen Kästchen, die in Klassenzimmern und auf Fluren angebracht sind. Auszulösen ist der Alarm mit ...

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