Stolpersteine sind wichtiges Zeichen

Milena Hofert

Von Milena Hofert

Di, 28. April 2015

Kenzingen

Angehörige von Verfolgten des Nazi-Regimes besuchen Kenzingen / Guderjan: Eine Verbindung von Sühne mit Versöhnung.

KENZINGEN. Nachdem Anfang Februar dieses Jahres zwei neue Stolpersteine für die vom Nazi-Regime verfolgten Sophie und Leo Epstein in Kenzingen verlegt worden waren, besuchten in der vergangenen Woche die Angehörigen Leo Epsteins die Stadt. Im Rathaus wurden sie von Bürgermeister Matthias Guderjan empfangen. Piedade Grinberg, die Tochter von Leo Epstein, und ihr Sohn Alexandre reisten aus Brasilien an – dem Land, in das ihr Vater vor den Nazis geflohen war.

Begleitet wurden die beiden von Irène De Cou aus Frankreich, der Tochter von Alfred Epstein, dessen Stolperstein schon vor einigen Jahren verlegt worden war. Ebenfalls anwesend waren unter anderem Vertreter des Deutsch-Israelischen Arbeitskreises, des Kenzinger Gymnasiums, insbesondere der Eine-Welt-AG, sowie der Kenzinger Pfarrer Frank Martin.

In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Guderjan, wie bedeutend die Aufarbeitung der Vergangenheit und die Versöhnung seien, aber dass Kenzingen im Zuge des Nationalsozialismus auch Schuld auf sich geladen habe. Für ihn erinnerten die Stolpersteine an die ...

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