"Ich bin nicht gern mein Regisseur"

Markus Tschiedert

Von Markus Tschiedert

Mi, 24. Juli 2013

Kino

TICKET-INTERVIEW: Robert Redford über "Die Akte Grant", Anarchie, Alter, Erfolg und Misserfolg.

Robert Redford ist eine höchst produktive Filmlegende. Aus dem Sunnyboy, der in den 70er Jahren mit "Zwei Banditen", "Der Clou" und "So wie wir waren" Kinoerfolge feierte, ist ein gesellschaftskritischer Filmemacher geworden, der vor und hinter der Kamera brilliert. Seine erste Regiearbeit "Eine ganz normale Familie" brachte ihm 1981 gleich den Oscar ein, in "Der Pferdeflüsterer" übernahm er neben der Regie sogar die Hauptrolle. Mit "The Company You Keep – Die Akte Grant" folgt nun sein neunter Film, und wieder ist der mittlerweile 76-jährige Kalifornier Regisseur und Darsteller. In Paris sprach Redford über seinen Politthriller.


Ticket: Sie spielen einen ehemaligen linksextremen Aktivisten, der nach 30 Jahren enttarnt wird. Was hat Sie zu diesem Thema geführt?
Robert Redford: Ich habe mich schon immer für Anarchie interessiert. Sie bricht aus, wenn Menschen glauben, sie müssten sich gegen ein totalitäres Regime erheben. Das passiert jederzeit und überall. Ich sah mir die amerikanische Geschichte an und fragte mich, wie Anarchie kommt und geht. "The Company You Keep" beschäftige ich mich mit der jüngsten Form von Anarchie in meinem Land. Junge ...

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