Oper

Pfitzners "Palestrina" in Zürich: Das Konzil im Wohnzimmer

Georg Rudiger

Von Georg Rudiger

Mi, 14. Dezember 2011

Kino

Hans Pfitzners romantische Oper "Palestrina" in Zürich.

Hans Pfitzner hat nicht viele Fürsprecher. Die Musik des 1949 gestorbenen Komponisten, der als letzter Romantiker gilt, ist von den Konzert- und Opernbühnen fast verschwunden. Pfitzners Nähe zum Nationalsozialismus machte ihn lange Zeit zu einer persona non grata. Als Ingo Metzmacher vor vier Jahren in Berlin am Tag der deutschen Einheit Pfitzners schwülstige, romantische Kantate "Von deutscher Seele" aufführte, sorgte dies für Diskussionen. Nun steht er im Zürcher Opernhaus wieder am Dirigentenpult, um mit dem Regisseur Jens-Daniel Herzog die 1917 uraufgeführte Oper "Palestrina" einem heutigen Publikum zu vermitteln. Das Libretto hatte Pfitzner selbst geschrieben. Er spürte eine große Nähe zu dem italienischen Komponisten, der Mitte des 16. Jahrhunderts die ...

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