Silbermann-Archiv

Mindestgebot 150.000 Euro: In Sulzburg kommt Orgelgeschichte unter den Hammer

Bernhard Amelung

Von Bernhard Amelung

Fr, 06. Dezember 2019 um 20:23 Uhr

Klassik

BZ-Plus Im Markgräflerland wird ein Werk versteigert, das die Arbeit der Orgelmacher Silbermann beschreibt. Ihre Instrumente sind heute noch zu hören. Im Internet bieten weltweit Interessenten mit.

Das Werk, für das ein Mindestgebot von 150.000 Euro gilt, liegt im Sulzburger Auktionshaus Kaupp auf einem Holztisch. Es besteht aus fünf Büchern mit Ledereinband. Sie sind rund 250 Jahre alt und enthalten die handschriftlichen Notizen von Johannes Andreas Silbermann. 1712 in Straßburg geboren, gehörte er mit seinem Vater Johannes und seinem Onkel Gottfried Silbermann zu den bedeutendsten Orgelbauern der Barockzeit. Über 30 Orgeln hat Johannes Andreas Silbermann bis zu seinem Tod erbaut. Sie stehen unter anderem in der Domkirche in Arlesheim und in der Straßburger Thomaskirche.

"Ein Geldpreis kann den kulturgeschichtlichen Wert dieses Werks nicht abbilden." Karlheinz Kaupp Die Bücher, die jetzt versteigert werden, sind auch unter dem Namen "Silbermann-Archiv" bekannt. Sie belegen das Schaffen dieser berühmten Orgelbauer-Familie. "Das Werk gibt es nur einmal auf der Welt. Es ...

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