Zwischen Kreuzzug und Liebe

Johannes Adam

Von Johannes Adam

Di, 04. Oktober 2016

Klassik

Calixto Bieito inszeniert, Fabrice Bollon dirigiert Verdis seltene Oper "Jérusalem" in Freiburg.

"Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind" – Jesu Worte sind deutlich. Eine Menge Steine gibt es in der Inszenierung von Giuseppe Verdis "Jérusalem", mit der jetzt die Opernspielzeit am Theater Freiburg eingeläutet wurde. Mit einer Rarität, die selbst eingefleischten Verdianern kaum bekannt sein dürfte. Nach der Pause weiß man, warum der Abend zwei ungleich lange Teile hat – einen mächtigen Steinhaufen galt es aufzuschütten. Viel mehr Bühne (Aida Guardia) ist nicht. Und Jerusalem ist weit. Ach ja, da wollten sie doch hin, erinnert man sich, als gegen Ende das Reiseziel mal expressis verbis verkündet wird. Kreuzzugsthematik, finsteres Mittelalter. Bei seiner sechsten Freiburger Regiearbeit transferiert der prominente Katalane Calixto Bieito das Dunkle ...

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