Rheinoper

Die kleinen Geschichten im "Rosenkavalier"

Georg Rudiger

Von Georg Rudiger

Di, 19. Juni 2012

Klassik

Richard Strauss’ Werk an der elsässischen Rheinoper.

"Die Zeit, die ist ein sonderbar’ Ding", singt Melanie Diener als Marschallin mit großem Atem – ihr jugendlicher Liebhaber Oktavian (Michaela Selinger) hört teilnahmslos zu. "Wenn man so hinlebt, ist sie rein gar Nichts. Aber dann auf einmal, da spürt man nichts als sie", heißt es weiter in der Schlüsselszene des "Rosenkavaliers". Immer wieder ist in Richard Strauss’ "Komödie für Musik" nach dem Libretto von Hugo von Hofmannsthal diese Melancholie zu spüren, die mal süßlich erscheint, mal ganz bittere Momente enthält. Die Regisseurin Mariame Clément lässt jetzt in Straßburg die Oper mit einer stummen Szene beginnen. Eine alte Frau geht am Stock mit langsamen Schritten auf die Bühne. Ihr Taschentuch, mit der sie eine Träne ...

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