Premiere am Stadttheater

Nabucco in Freiburg: Tönende Reliefs

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Mo, 08. Oktober 2012 um 12:12 Uhr

Klassik

Eine Sternstunde am Freiburger Stadttheater: Die Premiere von Verdis Nabucco überzeugte, vorneweg die Interpretation durch Fabrice Bollon und das Philharmonische Orchester Freiburg.

An dieser Stelle der "Nabucco"-Ouvertüre kehrt stets ein Déjà-vu ein – auch bei jenen, die Giuseppe Verdi nicht so nahe stehen: Gerade erst ist in atemlosen Staccati das Thema des Leviten-Chors vorbeigehastet, und dann tut sich plötzlich ein wohliges Schaudern auf, wenn Oboe und Klarinette – im freilich etwas verfremdet wirkenden 3/8-Takt – das Thema des Dauerhits Gefangenenchor: "Va pensiero – Flieh, Gedanke", begleitet von luftigen Streicherpizzicati, anstimmen. Eine Sternstunde der Operngeschichte ist das, auch oder gerade – das darf man ruhig mal so pathetisch sagen – in dieser Interpretation durch Fabrice Bollon und das Philharmonische Orchester Freiburg. Was dieser 125 Jahre junge Klangkörper hier zum Saisonauftakt offeriert, ist schlichtweg aus einem musikalischen ...

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