SC-Stadion am Wolfswinkel

KOMMENTAR: Mehr als gedacht

Oskar Faber,

Von Oskar Faber &

Fr, 19. Dezember 2014

Schülertexte

Kommentar zum neuen SC-Stadion am Wolfswinkel.

Der Sportclub Freiburg will ein neues Stadion bauen. Ein Bürgerentscheid soll jetzt klären, ob das Stadion am Wolfswinkel gebaut werden darf oder nicht. Die Kosten von rund 70 Millionen Euro trägt der Verein selbst, 37 Millionen stellt die Stadt Freiburg für die Infrastruktur bereit. Diese Pläne gaben der Club und die Stadt bekannt. Meiner Meinung nach sprechen mehr Argumente für das geplante Stadion als dagegen.

Für den Verein selbst hat eine neue, modernere Spielstätte jede Menge Vorteile. Durch die Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten und vor allem des VIP-Bereiches werden sich die Einnahmen des Sportclubs erhöhen. Die Zuschauerzahlen und damit vielleicht auch die Fangemeinde werden sehr wahrscheinlich wachsen: Die neue Arena und der Wolfswinkel werden als Standort neue Zuschauer anziehen, da er aufgrund seiner infrastrukturellen Erreichbarkeit mit verschiedenen Verkehrsmitteln ein besonders attraktiver Standort ist. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Bahnhof. Außerdem sind zusätzlich zu diesem Projekt noch Parkplätze neben dem Stadion geplant. Zudem kann man das Gebiet Wolfswinkel auch mit Bussen und bei zukünftigen Heimspielen auch mit eigens dafür eingerichteten Sportbussen erreichen.

Außerdem wird die neue Arena des Sportclubs moderner, da endlich die Bedingungen der Deutschen Fußball Liga (DFL) erfüllt sind und der Platz im Gegensatz zum aktuellen Spielfeld nicht um ein paar Meter zu kurz ist. Der Verein ist finanziell in der Lage, dieses Großprojekt zu stemmen. Laut Vereinsangaben seien schon etwa 15 Millionen Euro angespart worden, bis zum Bau sollen es 20 Millionen Euro sein. Es handelt sich um ein langfristiges Projekt, da dieses Stadion für eine lange Zeit bespielbar sein wird. Außerdem steht man wirtschaftlich gut da, denn neben dem FC Bayern München ist man der einzige Verein in der Liga, der schwarze Zahlen schreibt.

Eine weitere Partei, die von diesem Stadion profitiert, ist natürlich die Stadt Freiburg. Sie investiert 37 Millionen Euro in die Infrastruktur, was letztlich allen Bürgern zugutekommt. Zudem ist der SCF ein wichtiger Imageträger der Stadt, da er die Stadt und die Region in der Bundesliga repräsentiert. Da sich der neue Standort nicht in einem Wohngebiet befindet, ist die Lärmbelastung überschaubar. Das Spiel am Freitagabend endet um 22.15 Uhr, was eine akzeptable Zeit ist.

Im weitesten Sinne profitieren sogar auch die Anhänger der deutschen Fußball-A-Nationalmannschaft. Länderspiele im Schwarzwaldstadion sind immer an den nicht erfüllten Bedingungen für das Feld gescheitert. Mit dieser neuen Arena ist es sehr realistisch, auch in Freiburg bald schon die Ballkünste der deutschen Nationalspieler bestaunen zu können.

Zusammenfassend lässt sich in Sachen Stadionneubau sagen, dass dieses geplante Stadion am Wolfswinkel für verschiedene Seiten jede Menge Vorteile mit sich bringt und darum ein sehr sinnvolles Projekt ist. Dennoch muss man vorerst das Ergebnis des Bürgerentscheides abwarten.