Albanien ist alles andere als eine Musterdemokratie

Norbert Mappes-Niediek

Von Norbert Mappes-Niediek

Mi, 05. Mai 2010

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Die Rhetorik ist wild, die Proteste sind immer hoch erregt, andere Meinungen zählen nicht und jeder Kompromiss gilt als Verrat.

Albanien stehen politisch härtere Zeiten bevor. Die Spannungen zwischen Opposition und Regierung sind weiter gewachsen. Nur ein Kordon aus schwer bewaffneten Polizisten trennte am Samstag die Zuhörer des Maikonzerts, zu dem die Regierung auf den Boulevard der Märtyrer des Volkes geladen hatte, von den erregten Demonstranten. Sozialistenführer Edi Rama stattete seinen hungerstreikenden Anhängern einen Besuch ab. Eine Menschenmenge drängte sich um die Zelte, in denen die Protestierer mitten in Tirana kampieren. Die Opposition trägt ihren Dauerprotest auf die Straße.

Tags zuvor hatten 200 Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen 22 sozialistische Parlamentsabgeordnete, angekündigt, bis auf weiteres keine ...

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