Ein Erschöpfungsfrieden ist unwahrscheinlich

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Von BZ-Redaktion

Sa, 02. Januar 2016

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BZ-GASTBEITRAG: Tilman Lüdke meint, dass ein Marshall-Plan für Syrien dazu beitragen könnte, die Konflikte zu entschärfen.

Die politische Geschichte Syriens seit der Unabhängigkeit im Jahr 1946 ist deprimierend: Während 63 von 70 Jahren befand sich das Land unter einer autoritären Regierung, und nur diese Regierungsform schien seit dem Machtantritt von Hafiz al-Assad (1970), dem Vater des jetzigen Präsidenten Baschar al-Assad, dem von einer Vielzahl von Ethnien und religiösen Gruppen bewohnten Staat eine gewisse Stabilität bringen zu können. Das galt jedenfalls bis zum Jahr 2011.

In jenem Jahr löste eine groteske, brutale Überreaktion des syrischen Regimes auf zunächst friedliche Demonstrationen, die für mehr Freiheit und Demokratie eintraten, einen Bürgerkrieg aus. ...

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