Leitartikel

Germanwings-Absturz: Depressionen sind heilbar

Michael Brendler

Von Michael Brendler

Mi, 08. April 2015 um 15:06 Uhr

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149 Menschen riss der Germanwings-Pilot mit sich in den Tod. Andreas L. war depressiv. Die Lufthansa vertraute ihm trotzdem das Schicksal ihrer Passagiere an. Ein unverantwortlicher Fehler? Nein.

So etwas kann nicht das Werk eines gesunden Geistes gewesen sein: ein Flugzeug mit mörderischer Absicht in einen Berg gerammt, 149 Menschen umgebracht, die Eltern als Angehörige eines Massenmörders gebrandmarkt – die Tat, die Andreas L. begangen haben soll, ist monströs in jedem Sinn dieses Wortes. Aber hätte man sie auch verhindern können? Ja, meinen manche, die nun der Lufthansa vorwerfen, nicht richtig aufgepasst zu haben. Schließlich sei vorher schon bekannt gewesen, dass es dem 27-Jährigen genau daran gefehlt habe: an einem gesunden Geist.

So wie sich die Sache ...

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