Grausame Tradition

Frauke Wolter

Von Frauke Wolter

Mi, 08. Februar 2017

Kommentare

Durch Zuwanderung wächst die Zahl der Frauen mit Genitalverstümmelung auch in Deutschland / Zahlreiche Präventionsprojekte.

Sie zählt zu den Menschenrechtsverletzungen und wird als solche in zahlreichen internationalen Abkommen thematisiert: die weibliche Genitalverstümmelung. Bei diesem Eingriff werden die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane teilweise oder vollständig entfernt beziehungsweise beschädigt – oft unter katastrophalen hygienischen Verhältnissen und ohne medizinische Gründe. Weltweit erleiden 200 Millionen Frauen und Mädchen diese körperlichen und seelischen Qualen – mit Folgen für ihr ganzes Leben. Jährlich sterben 60 000 bis 140 000 nach dem Eingriff, mahnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits im Jahr 2014.

In 29 afrikanischen Ländern werden die Beschneidungen (female genital ...

Lesen Sie jetzt alle BZ-Inhalte!

NUR BIS ENDE MAI: 6 Monate unbegrenzt BZ-Online lesen zum halben Preis. Jetzt 50% sparen

Alternativ können Sie pro Monat 5 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel. Registrieren Sie sich hier:

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel/Monat kostenlos lesen - inkl. BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel
  • Redaktioneller Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten aus Südbaden
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten. Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ