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Perus Präsident Pedro Pablo Kuczynski: Neoliberaler Schöngeist mit deutschen Wurzeln

Sandra Weiss

Von Sandra Weiss

Fr, 10. Juni 2016

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IM PROFIL: Der neue Präsident Pedro Pablo Kuczynski – genannt PPK – verspricht Peru einen großen Sprung nach vorne.

Der Traumpräsident der Peruaner ist Pedro Pablo Kuczynski nicht. In der ersten Runde konnte der 77-Jährige gerade einmal 21 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen. Dass es in der Stichwahl nun doch ganz knapp gereicht hat, verdankt der spröde, neoliberale Ökonom seiner Gegnerin. Keiko Fujimori schaffte es am Sonntag nicht, das Stigma ihres Clans loszuwerden: Vater Alberto Fujimori, Präsident von 1990 bis 2000, gilt als "Perus Pinochet": Zwar besiegte er die terroristische Untergrundorganisation "Leuchtender Pfad" und legte mit liberalen Reformen den Grundstein für das ...

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