Der Kühlturm bleibt weiter kalt

Matthias Küng und Jürg Krebs

Von Matthias Küng & Jürg Krebs

Do, 16. Februar 2017

Kreis Waldshut

Kernkraftwerk Leibstadt kann nicht wie geplant anfahren / Aufsichtsbehörde Ensi muss zuerst grünes Licht geben.

WALDSHUT-TIENGEN/LEIBSTADT. Der Plan, das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) am 15. Februar wieder ans Stromnetz zu nehmen, hat nicht funktioniert. Die Atomaufsichtsbehörde Ensi brauche für die Sicherheitsüberprüfung noch etwas Zeit, heißt es bei der Kraftwerks-Betreiberin.

Das KKL hatte im Dezember eine innerbetriebliche Planung verabschiedet, der zufolge das Kraftwerk voraussichtlich Mitte Februar wieder ans Netz gehen sollte. Das habe man der Strombörse in Leipzig so gemeldet, am Dienstagmorgen habe man aber realisiert, dass dies unrealistisch sei. Der Grund: "Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) benötigt mehr Zeit", bestätigt KKL-Sprecherin Karin Giacomuzzi. Voraussetzung für das Wiederanfahren ist allerdings, dass das Ensi dafür grünes Licht gibt. Wenn es so weit ist, "werde man dies aktiv kommunizieren", erklärt Giacomuzzi.

Beim Ensi will Mediensprecher Sebastian Huber nichts über die Gründe sagen. Man ...

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