Ausstellung „Geschlechterkampf. Franz von Stuck bis Frida Kahlo“ im Frankfurter Städel

Yvonne Ziegler

Von Yvonne Ziegler

Sa, 10. Dezember 2016

Kunst

Von 1848 bis 1949: Die Ausstellung "Geschlechterkampf. Franz von Stuck bis Frida Kahlo" im Frankfurter Städel.

Am 10. März 1914 stach Mary Richardson in der Londoner National Gallery mit einem Messer auf Diego Velásquez’ Gemälde "Venus vor dem Spiegel" ein. Sie rechtfertigte ihren ikonoklastischen Akt damit, dass sie die schönste Frau der mythologischen Geschichte aus Protest gegen die Zerstörung der inhaftierten Suffragette Emmeline Pankhurst vernichten wollte. Auf die reale Bedrohung einer für die Rechte von Frauen eingekerkerten Frau reagierte sie mit der symbolischen Destruktion eines Gemäldes, das das Ideal weiblicher Schönheit aus männlicher Sicht zeigt. Die Tat Richardsons erinnert daran, dass der Kampf um die Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht nur auf den Straßen, sondern auch in der Kunst ausgetragen wurde.

Die Frankfurter Ausstellung "Geschlechterkampf. Franz von Stuck bis Frida Kahlo" zeigt Kunstwerke, die das Verhältnis der Geschlechter im Zeitraum zwischen 1848 und 1949 thematisieren. Also in der Zeit ...

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