475-Millionen-Dollar-Projekt

"The Shed" ist New Yorks jüngste kulturelle Errungenschaft

Frank Herrmann

Von Frank Herrmann

Do, 04. April 2019 um 20:21 Uhr

Kunst

Feigenblatt oder kultureller Kontrapunkt eines neuen Edel-Quartiers? Im New Yorker Stadtteil Hudson Yards eröffnet das spektakuläre Kulturzentrum "The Shed".

Alex Poots erzählt gern von den Anfängen, als bei ihm in London das Telefon klingelte und er gefragt wurde, ob er sich einen Job in dieser neuen Kunsthalle in New York vorstellen könne. Der Kulturmanager winkte ab, doch als die New Yorker Wochen später noch einmal anriefen, war er bereit, sich mit Dan Doctoroff zu treffen, der rechten Hand Michael Bloombergs, des damaligen Bürgermeisters der Stadt. Vorausgesetzt, Doctoroff würde sich vorher den "Macbeth" anschauen, den er mit Kenneth Branagh auf eine Bühne in Manhattan gebracht hatte...

Poots, ein Schotte, war damals Chef des Park Avenue Armory, eines hochgelobten Kunstzentrums in Manhattan. Er besorgte Karten für Doctoroff und traf ihn am nächsten Tag, um auszuloten, welchen Spielraum er haben würde. Die Produktion des "Macbeth" hatte vier ...

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