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Von BZ-Redaktion

Di, 12. Januar 2021

Landesliga Staffel 2

Hausen-Zell holt Köpfer — FC Basel remis gegen Thun — Wasmer bleibt Trainer — Zwei Neue für Liel — Fehlstart für Czok & Co.

RINGEN

Hausen-Zell holt Köpfer

Die Saison 2020 fiel für die RG Hausen-Zell pandemiebedingt komplett aus, nun treibt der Ringerclub seine Planungen für die kommende Regionalliga-Runde voran und vermeldet seine erste Neuverpflichtung: Vom Ligakonkurrenten WKG Weitenau-Wieslet kommt Luca Köpfer, seit 2015 in der Regionalliga aktiv. Der 21-Jährige "wird uns in der Freistilklasse bis 75 Kilogramm verstärken. Nicht nur ringerisch, sondern auch menschlich passt er perfekt zu uns", so Stefan Hauschel aus der sportlichen Leitung der RG, der den Wechsel eingefädelt hat. Bereits im Vorjahr sei man an dem "sehr trainingsfleißigen Sallnecker" interessiert gewesen. Die RG Hausen-Zell geht von einem Saisonstart im Herbst aus, arbeitet indes an einem zusätzlichen Hygienekonzept sowie den technischen Voraussetzungen für einen Livestream.

FUSSBALL

FC Basel remis gegen Thun

Der FC Basel hat sein erstes von drei Testspielen vor Wiederbeginn der Schweizer Fußballrunde mit einem Remis beendet. Beim 2:2 am Samstag gegen den Challenge-League-Sechsten FC Thun glichen Fabian Frei per Foulelfmeter (14.) und Ricky van Wolfswinkel auf Vorlage von Orges Bunjaku (27.) jeweils für den Tabellenzweiten der Super League aus. Den Spielfluss störte nicht, dass beide Seiten zur Pause komplett wechselten (beim FCB kam der Rheinfelder Raoul Petretta in die Partie), wobei nun das Basler Team von Trainer Ciriaco Sforza die besseren Chancen besaß, aber ohne weiteren Torerfolg blieb. "Im ersten Testspiel ist es immer wichtig, in den Rhythmus zu kommen. Das Resultat ist zweitrangig", befand Mittelfeldspieler Luca Zuffi im FCB-TV und bewertete die Partie als "guten Anfang" einer kurzen Vorbereitung. Am Mittwoch tritt Basel beim Challenge-League-Dritten FC Aarau an (15 Uhr), abermals unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Wasmer bleibt Trainer

Der Fußball-Landesligist SV 08 Laufenburg setzt an der Seitenlinie weiter auf sein bewährtes Gespann. Es sei die erste "erfreuliche und wichtige Entscheidung des neuen Jahres gefallen", informierte der Verein darüber, dass "Michael Wasmer und sein Team dem SV 08 die Zusage für eine weitere Saison erteilten". Der 45-Jährige geht damit schon in seine fünfte Spielzeit als Trainer der ersten Mannschaft. 2019 führte er die Nullachter zurück in die Landesliga und dort auf Anhieb zur Vizemeisterschaft in der abgebrochenen Vorsaison. In bisher 91 Ligaspielen unter Wasmer weist Laufenburg einen Punkteschnitt von 2,16 auf. Zum Trainerstab des SV 08 zählen Assistent Marc Schikowski, Torwarttrainer Raffaele Cella und Fitnesscoach Yannick Matthes. Wasmer freue sich "insbesondere auch auf die Zusammenarbeit mit den vielen, talentierten Jugendspielern, die im Sommer in den Aktivbereich aufsteigen werden", hieß es seitens der Nullachter.

Zwei Neue für Liel

Der Fußball-Kreisligist SV Liel-Niedereggenen hat die Wechselphase in der Winterpause genutzt, um seinen Kader um zwei Akteure des FC Kandern zu erweitern. Zum einen schließt sich Abdoulie Barrow dem Tabellenvorletzten der A-Staffel West an. In der Saison 2018/19 war der Angreifer in der B-Klasse mit elf Treffern aus 17 Spielen bester FCK-Torjäger. Anschließend lief Barrow noch für die Kanderner Reserve auf, kam in der aktuell unterbrochenen Runde indes nicht zum Einsatz. Zum anderen stößt mit Mittelfeldspieler Marian Jakob ein bisheriger Juniorenakteur zu Liel-Niedereggenen.

HANDBALL

Fehlstart für Czok & Co.

Der Start ins neue Jahr ist dem Handball-Zweitligisten HSG Freiburg mit der Lörracherin Nadine Czok missglückt. Nach jeweils überzeugender erster Hälfte verlor der Tabellenvorletzte, der noch längere Zeit auf seine verletzte Spielmacherin Rebecca Dürr aus Weitenau verzichten muss, die Kellerduelle gegen die SG 09 Kirchhof (22:23) und beim TVB Wuppertal (23:32). Czok, mit zwölf respektive acht Toren erfolgreichste HSG-Werferin, überzeugte in Wuppertal zunächst mit Übersicht und Ruhe. Jedoch musste sie zu oft die offensive Alleinunterhalterin mimen, die Heimabwehr bekam Czok in der Folge immer besser in den Griff. Durch die Niederlagen hat sich die Lage für den Tabellen-13. Freiburg (ein Sieg und ein Remis aus elf Partien) verschärft. Der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze beträgt drei Punkte, wobei Wuppertal (11.) und Kirchhof (10.) eine Partie respektive zwei Spiele weniger absolviert haben.