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dpa

Von dpa

Fr, 03. Juli 2020

Sonstige Sportarten

Bouwman muss gehen — Durchsuchung bei Jatta — Hakimi nach Mailand — Prozess im September

EISSCHNELLLAUF

Bouwman muss gehen

Erik Bouwman ist nicht mehr Bundestrainer der deutschen Eisschnellläufer. Das erklärte Matthias Große, der kommissarische Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft. Zuletzt hatte es Konflikte zwischen Bouwman und Großes Lebensgefährtin Claudia Pechstein gegeben.

FUSSBALL

Durchsuchung bei Jatta

Bei Fußball-Profi Bakéry Jatta vom Hamburger SV hat es eine Hausdurchsuchung gegeben – wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz. Der aus Gambia stammende Jatta war 2015 nach Deutschland geflüchtet. Seit 2016 spielt er für den HSV und hat bei dem Fußball-Zweitligisten einen Vertrag bis 2024. Vor knapp einem Jahr kam der Verdacht auf, dass der Stürmer einen anderen Namen haben und älter als angegeben (22) sein könnte. Jatta hatte dies stets bestritten. Die Behörden hatten im Spätherbst nach monatelanger Prüfung ihre Ermittlungen eingestellt, weil Gambias Ministerium die Identität Jattas bestätigt hatte.

Hakimi nach Mailand

Der Wechsel des einstigen Dortmunder Profis Achraf Hakimi zu Inter Mailand ist perfekt. Der 21 Jahre alte marokkanische Nationalspieler erhält einen Vertrag bis Juni 2025. Der bisher von Real Madrid an den BVB ausgeliehene Hakimi hatte sich in den vergangenen beiden Jahren beim BVB zum Leistungsträger entwickelt. Dem Vernehmen nach erhält Real eine Ablöse von rund 45 Millionen Euro.

DOPING

Prozess im September

Der Prozess im internationalen Blutdoping-Skandal um den Erfurter Mediziner Mark S. beginnt am 16. September in München. Das Landgericht München bestimmte 26 Hauptverhandlungstermine noch in diesem Jahr. Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft München hat Mitte Dezember 2019 Anklage gegen Mark S. und vier Helfer erhoben. Die zweite Strafkammer des Landgerichts München II ließ die Anklage wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz und Antidopinggesetz zu. In der Anklageschrift sind mehr als 30 Zeugen benannt, darunter zahlreiche Sportler. 23 Athleten wurde bei den Ermittlungen Blutdoping nachgewiesen.