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Lebensqualität und kulturelle Vielfalt in Luxemburg

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 21. Mai 2014 um 16:00 Uhr

Luxemburg gehört zweifellos zu den Hauptstädten Europas mit menschlichem Maßstab. Die kulturelle Vielfalt und die Lebensqualität, die den Besucher erwarten, kann im internationalen Vergleich nur ihresgleichen suchen.

Und trotz der atemberaubenden Modernisierung, die Luxemburg in den zurückliegenden Jahrzehnten durchlaufen hat, hat diese Metropole ihr persönliches Flair behalten.

Die Stadt zählt etwas mehr als 100.000 Einwohner. Sie stammen aus nicht weniger als 150 verschiedenen Ländern. Darunter befinden sich zahlreiche internationale Banker und Mitarbeiter europäischer Behörden, die sich allesamt an der selbstverständlichen Mehrsprachigkeit und dem multikulturellen Ambiente erfreuen.

Luxemburg – das "grüne Herz" Europas

Nicht umsonst wird Luxemburg gerne "das grüne Herz Europas" genannt. Mehr als ein Drittel des Stadtgebiets besteht aus Grünflächen, die den naturbegeisterten Besucher zu ausgedehnten Wanderungen oder Ausflügen mit dem Fahrrad einladen.

Kulturhistorisch interessierten Flaneure bietet sich die Gelegenheit, die behutsam restaurierten Überreste der ehemaligen Festungsanlangen rund um den Bockfelsen zu bestaunen. Ebenso lohnt sich ein Abstecher in die Kasematten (Festungsgewölbe) oder das jüngst eröffnete Festungsmuseums "Dräi Eechelen". Die sogenannte Altstadt, die auf eine über tausendjährige Geschichte zurückblicken kann, gehört seit 1994 zum Weltkulturerbe der Unesco.

Grandiose Beispiele zeitgenössischer Architektur stehen auf Kirchberg, dem aufstrebenden Viertel der Stadt. Dort entstanden seit den 1960er Jahren zunächst spektakuläre Bauten für die europäischen Einrichtungen (wie der ehemalige Turm des Sekretariats des Europäischen Parlaments, der Europäische Gerichtshof oder die Europäische Investitionsbank), bis sich ab den 1990er Jahren immer mehr internationale Banken mit prestigeträchtigen Gebäuden dort ansiedelten.

Inzwischen hat das Europa- und Bankenviertel auch etliche herausragende kulturelle Bauprojekte vorzuweisen, etwa die vielgelobte Philharmonie des Franzosen Christian de Portzamparc und das lichtdurchflutete Museum für Moderne Kunst (oder Mudam) des Sino-Amerikaners I.M. Pei. Beide Institute sind wegen der hohen Qualität ihrer Konzerte und Ausstellungen über die Landesgrenzen hinweg bekannt.

Wer sich eher für alte Meister oder die Landesgeschichte ab frühester Zeit interessiert, ist gut aufgehoben im Nationalen Kunst- und Geschichtsmuseum, im Museum für Stadtgeschichte oder im Kunstmuseum "Villa Vauban". Kinder und Jugendliche kommen voll auf ihre Kosten im Rahmen der Lehrprogramme des naturwissenschaftlichen Museums. Auf den Bühnen des "Großen Theaters" und kleinerer Truppen werden hochkarätige lokale und internationale Produktionen in unterschiedlichen Sprachen aufgeführt.

Galerien für zeitgenössische Kunst sind über die ganze Innenstadt verstreut. Die Abtei Neumünster, die vor ihrer Renovierung als Gefängnis diente, richtet Veranstaltungen aus den unterschiedlichsten Bereichen aus: Theater, Literatur, Malerei, Bildende Künste und Musikund Tanz; am Wochenende kann man sich bei kostenlosen Jazz- und Bluesdarbietungen entspannen.

Wen es eher in schicke Boutiquen zieht, wird in der Fußgängerzone reichlich belohnt; entlang der Grand-Rue und der Rue Philippe II sind sämtliche großen Modehäuser vertreten. Ein paar Straßenecken weiter findet jeden Mittwoch und Samstag ein Viktualienmarkt statt, über den man schlendern und dabei Produkte aus lokalem oder biologischem Anbau erstehen kann.

An schattigen Terrassen, wo der Besucher sich zu einem Glas Wein von der Mosel oder einem Pils aus einer einheimischen Brauerei niederlassen kann, mangelt es nicht. Danach empfiehlt sich ein Besuch in einem der unzähligen Restaurants, die ebenso Luxemburger Spezialitäten anbieten wie Pizza, Sushi oder ein Menü der gehobenen französischen Küche – je nachdem, worauf der Reisende Lust hat.

Dass gutes Essen in Luxemburg Tradition hat, merkt man auch daran, dass es gegenwärtig elf Schlemmertempel auf mindestens einen Stern im berühmten Guide Micheln bringen. Wenn sie nicht gleich in der Hauptstadt liegen, erreicht man sie in wenigen Minuten mit dem Auto.

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