Familie

Väter mit alleinigem Sorgerecht machen Mütter traurig

Anita Rüffer

Von Anita Rüffer

Mo, 13. Mai 2013

Liebe & Familie

Über die Schmerzen der "entsorgten" Mütter

"Wir brauchen dich nicht", tönt die Stimme des Sohnes aus der Sprechanlage. Annette Sacher hatte sich auf das gemeinsame Wochenende gefreut. Drei Wochenenden im Monat waren ihr gerichtlich zugestanden worden mit dem mittlerweile knapp siebenjährigen Philipp (Namen von der Redaktion geändert). Eineinhalb Jahre war er alt gewesen, als sie sich vom Vater ihres Sohnes getrennt hatte. Verheiratet waren sie nicht gewesen. Seitdem, erzählt die 36-jährige studierte Betriebswirtin, sei das Gezerre um das Kind losgegangen, das mittlerweile beim Vater lebt.

Die Zeichen der Entfremdung schmerzen. Bei ihr sei es immer so stressig, soll Philipp mal gesagt haben. Kein Wunder: Alles, was an Mutter-Kind-Beziehung gelebt werden kann, soll an den drei Wochenenden stattfinden. Und manchmal will der Junge vielleicht auch völlig ungeplant mit seinen Freunden spielen. "Bei dir bin ich doch nur zu Besuch", habe er mal geäußert. An der Tür stehe ja noch nicht mal sein Name, denn er heißt wie sein Vater. Das mit dem Namen an der Tür hat Annette Sacher schleunigst nachgeholt. Aber das "Wir brauchen ...

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