"In Lörrach kann man jüdisch leben"

Nikolaus Trenz

Von Nikolaus Trenz

Di, 03. März 2015

Lörrach

Die Israelitische Kultusgemeinde feiert ihre Wiedergründung vor zwanzig Jahren / Rabbiner: "Gemeinde ist auf gutem Weg".

LÖRRACH. Der 22. Oktober 1940 markierte das Ende der jüdischen Gemeinde in Lörrach. An jenem Tag wurden die letzten noch in Lörrach lebenden Juden ins KZ nach Gurs in den Pyrenäen deportiert. Im März 1995 wurde die Gemeinde im Dreiländermuseum wiedergegründet. Dieses Ereignis wird am Sonntag gefeiert. "Die Israelitische Kultusgemeinde in Lörrach ist auf einem guten Weg", sagt Rabbiner Moshe Flomenmann. Seit 2008 gibt es in der Kreisstadt auch wieder eine Synagoge.

Flomenmann sagt das auch vor dem Hintergrund der aktuellen Antisemitismusdebatte in Deutschland. Es habe zwar voriges Jahr mal "Free Palestine"-Aufkleber an der Synagoge gegeben, aber generell finde in Lörrach ein friedliches Miteinander statt. Dem diene auch die interreligiöse Zusammenarbeit der Gruppe Abraham, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 auf Initiative des damaligen Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde Lörrach, Peter Weis, gegründet worden war. Allerdings, so ...

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