Reges Interesse

Bürgermeisterkandidaten stellen sich den Fragen der Bürger

Manfred Frietsch

Von Manfred Frietsch

Sa, 17. Januar 2015

March

Die offiziellen Bewerbervorstellungen zur Marcher Bürgermeisterwahl sind mehr als gut besucht / Rund 50 Interessierte mussten jetzt draußen bleiben.

MARCH. Wer wird neuer Bürgermeister oder Bürgermeisterin in March? Diese Frage elektrisiert die Bürger der vier Ortsteile – so sehr, dass gar nicht alle Platz finden, wenn die Kandidaten sich präsentieren. Bei der offiziellen Bewerbervorstellung am Donnerstagsabend in Holzhausen fanden jedenfalls nicht alle Bürger Platz, die gekommen waren, um den Auftritt von Helmut Mursa, Uwe Ehrhardt und Monika Schmidt zu verfolgen. "Heiko Gold hat zu unserer Einladung nein gesagt", erklärte Bürgermeister Josef Hügele zum Fernbleiben des Kandidaten der "Nein-Partei".

"Es tut mir leid, aber rund 50 Bürger mussten draußen bleiben, wir konnten sie nicht mehr reinlassen", erklärte Bürgermeister Josef Hügele und begründete dies mit den Vorschriften. So sei die Holzhauser Halle nur für 265 Personen zugelassen, man habe aber, da auch das Foyer offenstand, rund 340 Personen hereingelassen, mehr sei beim besten Willen nicht gegangen. Ob nach dem zweiten Vorstellungsabend in Hugstetten nun noch ein dritter Vorstellungstermin nachgeschoben werden soll, will der Gemeinderat am Montagabend entscheiden.

HELMUT MURSA
Den Auftakt zu der jeweils viertelstündigen Vorstellung machte Helmut Mursa (34). Der Kandidat trug eine schriftlich vorbereitete Rede vor, die vor allem zwei Dinge zum Ausdruck brachte: Er will ein Zukunftskonzept "March 2030" auf möglichst breiten Konsens mit Gemeinderat und Bürgern gründen; und er sieht sich selbst als jemanden, dem das Amt des Bürgermeisters auf den Leib geschneidert sei. "Es war schon früh mein Traum, Bürgermeister zu werden", sagte Mursa. Das kommunalpolitische Interesse sei für ihn, der in der nordbadischen Kreisstadt Mosbach aufwuchs, ...

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