Nach der Gruppenvergewaltigung

Meine Meinung: Wir müssen an der Utopie eines sicheren Nachtlebens für Frauen festhalten

Anika Maldacker

Von Anika Maldacker

Di, 06. November 2018 um 18:58 Uhr

Stadtgespräch (fudder)

Der Diskurs nach sexuellen Übergriffen muss sich weiter ändern. Anstatt Victim Blaming zu betreiben, müssen wir auf dem Recht beharren, dass sich Frauen ganz ohne Angst im Nachtleben bewegen können müssen.

Für diesen einen Satz, den Freiburgs Polizeipräsident Bernhard Rotzinger dem "Spiegel" am Wochenende sagte, hagelte es Kritik. "Macht euch nicht wehrlos mit Alkohol oder Drogen", sagte er in dem Interview, in dem es um das Sicherheitsgefühl in Freiburg nach der Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigenvor rund drei Wochen ging. Der Vorwurf: Rotzinger betreibe mit seiner Aussage sogenanntes "Victim Blaming". Also dass er einen Teil der Schuld für die schlimme Tat auf das Opfer abschiebt, das mit einem anderen Verhalten die Tat hätte verhindern können.

Polizeipräsident Rotzinger, der den Fall wohl kennt, wie kaum ...

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