Grüne schlagen Lehre aus Wahlerfolgen in den Wind

Bernhard Walker

Von Bernhard Walker

Di, 14. August 2012

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Anstatt den Wahlkampf 2013 auf einen profilierten Spitzenkandidaten anzulegen, tritt die Öko-Partei wieder mit einem Team an.

Mal war es ein 4-3-2-1, dann ein 7-1-1 und dann ein 3-2-2. Seit jeher treten die Grünen in Bundestagswahlkämpfen nicht mit einem Spitzenkandidaten, sondern mit Teams an, die an die Aufstellung der Spieler in Sportmannschaften erinnern. Im Jahr 2005 zum Beispiel war Joschka Fischer Spitzenkandidat, dem als weibliches Pendant Renate Künast zur Seite stand, wobei beide auf ein Gefolge von sieben Helferlein zählen konnten – ein 7-1-1 eben. Die wechselnden Formationen mögen das Innenleben der Partei beschäftigen (Wer zählt zum Team? Wessen Konterfei erscheint wie oft auf Wahlplakaten?). Für die paar Außenstehenden, die sich überhaupt für die grüne Mannschaftsaufstellung interessieren, wirkt das Ganze wie ...

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