Riskante Identitätssuche

Harald Maass

Von Harald Maass

Sa, 20. März 2004

Kommentare

Taiwans junge Demokratie will sich abkoppeln von China - zum Missfallen Pekings.

Es bedurfte gewiss keines Attentats, um bei den Präsidentenwahlen auf Taiwan für Spannung zu sorgen. Denn bei der Abstimmung am Samstag geht es auch um eine Richtungsentscheidung: Wie soll das kleine Taiwan in Zukunft mit dem wachsenden politischen und militärischen Druck durch die Volksrepublik China umgehen?

Präsident Chen Shui-bian von der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) mag nach dem Anschlag auf ihn und seine Vizepräsidentin einige Sympathiestimmen bekommen. Ob er sich aber in dem Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Konkurrenten Lien Chan von den Nationalchinesen (KMT) durchsetzen kann, ist offen.

Wie im Jahr 2000, dem ersten demokratischen ...

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