Trauriger Tiefstand

Bernhard Walker

Von Bernhard Walker

Do, 16. Januar 2014

Kommentare

Der Rückgang bei Organspenden belegt Versäumnisse von Politik, Kassen und Ärztekammer.

Wirklich überraschend ist die Zahl nicht. Aber doch ausgesprochen bedenklich. Dass 2013 die Zahl der Organspenden mit 876 auf einen zuvor nie gekannten Tiefstand fiel, zeigt, wie sehr viele Bürger nach den Organspendeskandalen der Transplantationsmedizin misstrauen. Und Berlin hat nicht genug unternommen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Dabei fehlte es nicht an gut gemeinten Versuchen. So mussten zum Beispiel auf Wunsch des Bundestages die Krankenkassen ihre Mitglieder über Organspende informieren. "Entscheidungslösung" hieß der hochtrabende Name für diese Kampagne, die tatsächlich nichts entschieden und nichts gelöst hat. Wenn Bürger über Organspende nachdenken, stellen sich viele ...

Lesen Sie jetzt alle BZ-Inhalte!

NUR BIS ENDE MAI: 6 Monate unbegrenzt BZ-Online lesen zum halben Preis. Jetzt 50% sparen

Alternativ können Sie pro Monat 5 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel. Registrieren Sie sich hier:

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel/Monat kostenlos lesen - inkl. BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel
  • Redaktioneller Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten aus Südbaden
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten. Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ