Wenn Harmoniebedürfnis zum Problem wird

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 01. Juni 2019

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BZ-Plus BZ-GASTBEITRAG: Klaus Leisinger über die zum Teil verheerenden Auswirkungen einer unkritischen Anpassung an die Gruppenmeinung.

Der ehemalige Präsident der Weltbank, Robert McNamara, gab mir einmal den Rat, Sitzungen, an denen zu schwierigen Problemen allzu schnell Konsens gefunden wird, zu beenden und die Entscheidung zu vertagen. Begründung: Wenn Gruppenmitglieder Signale empfangen, dass der Mächtigste am Tisch mit seiner Meinung in eine gewisse Richtung tendiert und andere zustimmend nicken, entwickelt sich "Groupthink", ein unkritischer Anpassungsprozess an das, was sich als Gruppenmeinung abzeichnet. Auch kompetente und selbstbewusste Menschen sind nicht davor gefeit, ihre eigene – unter Umständen aus sachlichen Gründen richtigerweise abweichende – Meinung an ...

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