Mihambo nur Fünfte in Zürich

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Von dpa

Do, 09. September 2021

Leichtathletik

Heute startet Johannes Vetter beim Diamond-League-Finale.

(gg). Wenn die Zuschauer nicht zur Leichtathletik kommen, geht die Leichtathletik eben zu den Zuschauern. Bei der Finalserie der Diamond League in Zürich wurden sieben Disziplinen am Mittwoch in der Innenstadt von Zürich ausgetragen – unter anderem der Weitsprung der Frauen mit der deutschen Olympiasiegerin Malaika Mihambo. Die Goldmedaillengewinnerin von Tokio wurde allerdings in ihrem Wettbewerb nur Fünfte und Vorletzte mit der für sie bescheidenen Weite von 6,56 Metern. Es gewann Ivanca Spanovic aus Serbien mit 6,96 Metern. Mihambo verpasste damit auch die Siegprämie von 30 000 Dollar (25 400 Euro). Erstmals wurde eine temporäre Laufbahn mit 560 Metern Länge um das Züricher Opernhaus herum aufgebaut, auf der die 5000 Meter der Frauen (Siegerin Francine Niyonsaba aus Burundi/14:28,98 Minuten) und der Männer (Sieger: Berihu Aregawi aus Äthiopien/12:58,65) ausgetragen wurden.

An diesem Donnerstag (18.15 Uhr/ Sky) finden die 25 weiteren Disziplinen dann im Stadion Letzigrund statt. Dabei hat auch Speerwerfer Johannes Vetter von der LG Offenburg die Chance, die Siegprämie und die Wildcard für die WM 2022 zu ergattern. Vetter hat in dieser Saison bei jedem Wettkampf, an dem er teilnahm, die größte Weite erzielt – bis auf die Olympia in Japan. Dort erlebte er ein Debakel und wurde nur Neunter.