Zischup-Kommentar

Mit kleinen Taten viel bewirken

Tyler Reske, Klasse 9d, Kepler-Gymnasium

Von Tyler Reske, Klasse 9d, Kepler-Gymnasium (Freiburg)

Sa, 22. Juni 2019 um 00:00 Uhr

Schülertexte

In Deutschland wird es immer wärmer, wird es dann auch bald keinen Winter mehr geben? Das fragt sich Tyler Reske aus der Klasse 9d des Freiburger Kepler-Gymnasiums.

Es ist überall zu spüren: Hitzewellen, Stürme, Naturkatastrophen nehmen stark zu. Der Mensch ist Schuld dran, aber kann er es wieder in Ordnung bringen? Die Hoffnung liegt bei der neuen Generation. Es ist ein Fakt, die Welt wird immer wärmer. In manchen Ländern merkt man es stark, in anderen nicht so. Wie sieht es in Deutschland aus? Die Deutschen klagen über zu heiße Sommer, viele auch nach dem Motto "Früher war alles besser", und da haben sie nicht ganz Unrecht. Laut einer Statistik von Wetterkonter.de hat sich die Jahresmitteltemperatur in Freiburg um 1,2 Grad Celsius seit dem Jahr 2008 erwärmt. Der Januar hingegen ist heute deutlich wärmer, 2008 war die Mitteltemperatur bei -1,9 Grad und 2018 war der Mittelwert 6,4 Grad.

Durch den Verbrauch an Kohlendioxid wird das Klima beeinflusst, aber jeder kann mit kleinen Aktionen helfen, es nicht noch schlimmer zu machen – zum Beispiel, indem weniger verschwendet wird und Flaschen mehrfach benutzt werden. Oder man kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren oder Ökostrom buchen. Durch kleine Taten kann man Kohlendioxid vermeiden. Viele Schülerinnen und Schüler machen bei der Fridays-for-Future-Demo mit. Die Demo wurde von Schülern ins Leben gerufen, und die erste Veranstaltung war ein Erfolg, es kamen ungefähr 5000 Schüler.

Es gibt viele Möglichkeiten, etwas beizutragen. Aber es reicht nicht, wenn sich nur ein paar Leute darum kümmern, jeder kann und sollte mit helfen. Die Menschen vergleichen sich mit dem, was sie nicht sind und wollen immer mehr. Jeder will reich sein und auch das Statussymbol des anderen haben. Aber das ist nicht unbedingt gut für den Klimawandel. Man bracht oft kein Auto oder ständig neue Sachen. Wir sollten weniger an uns denken und mehr an den Planeten, auf dem wir leben. Wenn wir dann weniger Kohlendioxid verbrauchen, ist die Atmosphäre nicht so verschmutzt und die Wärme der Sonnenstrahlen kann auch leichter wieder ins Universum. Die Welt wäre dann nicht mehr so warm und Eisgletscher würden nicht schmelzen, wodurch Tiere ihren Lebensraum verlieren – und irgendwann auch wir selbst. Auch mit kleinen Taten kann man viel bewirken.