"Ganz andere Art der Landwirtschaft"

Mitarbeit: Amelie Zecevic

Von Mitarbeit: Amelie Zecevic

Mi, 10. Januar 2018

Buggingen

BZ-INTERVIEW mit Thomas Rippel und Johannes Supenkämper zur Crowd-Invest-Kampagne des Luzernenhofs in Seefelden.

BUGGINGEN-SEEFELDEN. Johannes Supenkämper und Thomas Rippel starten heute eine Crowd-Invest-Kampagne für den Luzernenhof in Seefelden. Hierbei stehen die ökologische Landwirtschaft und der Bezug von Lebensmitteln durch eine umweltschonende Produktion im Mittelpunkt. Im Gespräch mit Martin Pfefferle erläutern sie das Projekt.

BZ: Was ist der Kern dieser Kampagne, Herr Rippel?

Rippel: Das Ziel ist es, den Luzernenhof vollumfänglich über die Gemeinschaft zu finanzieren. Einerseits den Grund und Boden und andererseits die Gebäude hier. Um unsere Landwirtschaft nachhaltig zu gestalten, darf Ackerland nicht zum Spekulationsobjekt werden. Um der Spekulation mit landwirtschaftlichem Land Einhalt zu gebieten, wurde die Kulturland Genossenschaft ins Leben gerufen. Über diese Genossenschaft können Kunden, Bürger und Freunde gemeinschaftlich Eigentümer von Boden werden. Dieser Boden wird so dem Spekulationsmarkt entzogen und langfristig an ökologisch wirtschaftende und regional eingebundene Betriebe wie den Luzernenhof verpachtet.

BZ: Und die Zielgruppe sitzt in Freiburg?

Rippel: Zielgruppe ist der Raum Freiburg, im Umkreis von 30 Kilometern – die Leute, die irgendwo auch einen Bezug haben können zu dem Hof.

BZ: Wie läuft das Ganze genau ab?

Rippel: Der Hof funktioniert als solidarische Landwirtschaft. Das heißt, der Hof produziert direkt für Konsumenten. Im Moment sind das 150 Haushalte, die ihre Produkte von dem Hof beziehen. So ist der Hof sehr stark sozial vernetzt, und die Leute haben ja auch ihr soziales Netzwerk. Allerdings ist es immer schwierig, Leute zu bitten, nach dem Motto: "Fragt doch mal in eurem ...

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