Literatur-Workshop in Köln

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Rosa Münzebrock, Klasse 8c, Max-Planck-Gymnasium

Von Rosa Münzebrock, Klasse 8c, Max-Planck-Gymnasium (Lahr)

Mo, 03. August 2020 um 16:14 Uhr

Schülertexte

Die Literatur-AG des Max-Planck-Gymnasiums reiste für einen Literatur-Workshop nach Köln. Zischup-Reporterin Rosa Münzebrock aus der 8c des Max-Planck-Gymnasiums in Lahr hat darüber berichtet.

Schon seit drei Jahren findet das Projekt "Viele Schulen – ein Buch" in Köln statt. Das Projekt wird organisiert von der Redaktion von LESEPUNKTE, einem Online-Rezensionsportal von Schülerinnen und Schülern für Schülerinnen und Schüler. Die teilnehmenden Jugendlichen bekommen davor ein Buch, welches sie lesen sollen. Dieses Mal war es "Wo die Freiheit wächst" von Frank Maria Reifenberg. Der Briefroman handelt von den Edelweißpiraten, die im Zweiten Weltkrieg in Köln Mitglieder einer Jugendgemeinschaft waren, die die Methoden der Nazis in Frage stellte und für Freiheit und Gerechtigkeit kämpfte.

Die Teilnehmer der Projekttage kamen vorwiegend aus dem Raum Köln, aber es durften auch externe Schulen teilnehmen, so auch die Literatur-AG des Max-Planck-Gymnasiums aus Lahr. Die Schülerinnen und Schüler, welche eine längere Reise hatten, wie zum Beispiel die Gruppe aus Lahr, wurden entweder im Hostel oder in Gastfamilien untergebracht. Das Programm sollte sich über drei Tage erstrecken, leider wurde der letzte Tag abgesagt, da man auch hier auf die aktuelle Situation in Bezug auf das Coronavirus reagieren musste. Die zwei Tage, die durchgeführt wurden, waren aber sehr spannend. Unter anderem gab es eine Lesung des Autors und eine Führung durch Köln mit Besuch des NS- Dokumentationszentrums.

Bei der Führung wurden Orte besucht, die direkt in dem Roman eine Rolle spielen, wie beispielsweise das EL-DE Haus. Für die Schülerinnen und Schüler gab es drei Workshop-Möglichkeiten, alle beschäftigten sich mit dem Roman. In einem wurde geschrieben, in dem anderen wurde mit unterschiedlichen Materialien gemalt und in einem dritten Workshop spielte man Theater. Besonders gefallen hat den Jugendlichen des MPG die Gemeinschaft, in der sich alle gut miteinander verstanden, und die vielen ähnlichen Interessen, die miteinander geteilt wurden.

Die Ergebnisse wurden noch knapp präsentiert. Und auch wenn eigentlich mehr Zeit dafür geplant war, war das Resultat sehr gut und bewundernswert. Nachdem das Projekt vorzeitig unterbrochen wurde, fuhren alle Gastschüler zu ihren Unterkünften und traten am nächsten Tag die Heimreise an. Trotz des unvorhergesehenen Endes wurde in den zwei Tagen viel gelernt und Neues und Spannendes entdeckt.