Die Windkraft bewegt die Gemüter

Hans-Peter Müller

Von Hans-Peter Müller

Mi, 20. September 2017

Münstertal

BZ-Plus Vor der Bürgerbefragung in Münstertal lud die Gemeinde zu einer Infoveranstaltung in die Belchenhalle – und alle kamen.

MÜNSTERTAL. Der Vorhang zu und alle Fragen offen? Gegen Ende der Informationsveranstaltung der Gemeinde Münstertal musste am Montagabend selbst Moderator Herbert Köpfler in der zentralen Frage, wie denn mögliche Windräder später einmal aussehen würden, feststellen, dass "keine Einigkeit herzustellen ist". Auch in anderen wichtigen Fragen, die sehr viele der über 500 Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld der Bürgerbefragung in der vollbesetzten Belchenhalle bewegten, widersprachen sich die von Befürwortern und Gegnern dargelegten Fakten.

Die Ausgangslage
Münstertals Bürgermeister Rüdiger Ahlers stellte eingangs "zu einem der spannendsten Themen in der Gemeinde" klar, dass er es für sinnvoll gehalten habe, mit Herbert Köpfler einen externen Moderator einzuschalten, um eine möglichst breite und neutrale Entscheidungsgrundlage für die Bürgerbefragung am Sonntag zu geben und jeder Seite rund 30 Minuten Redezeit einzuräumen.

Seit der ersten Bürgerbefragung 2011, die ein deutliches Votum für die Windenergie erbrachte, seien durch den Gemeinderat viele Beschlüsse und Entscheidungen zu Planungen in Münstertal und als Stellungnahme zu den Nachbargemeinden getroffen worden. Es habe inzwischen deutliche technische Fortschritte, aber auch verstärkt skeptische Äußerungen gegeben. All dies habe den Gemeinderat bewogen, ein zweites Votum der Bevölkerung zur Windkraft einzuholen und dabei in der zweiten – zugegebenermaßen komplizierten – Frage den Versuch zu unternehmen, das abzubilden, was sich seit 2011 in der Frage möglicher Standorte getan ...

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