Die "Unechte" ist abgewählt

Winfried Dietsche

Von Winfried Dietsche

Mi, 11. April 2018

Murg

Murg sagt dem alten Wahlmodus einstimmig ade / Gemeinderat künftig fix mit 18 Sitzen.

MURG. Seit 20 Jahren, resümierte Bürgermeisterstellvertreter Wolfgang Fürst (Freie Wähler), begleite ihn das Thema der unechten Teilortswahl. Und nach seinem Dafürhalten hätte sie schon längst abgeschafft werden können. Am Montagabend nun war in 18 Minuten alles erledigt: Einstimmig – Stefan Ganser (FW) aus Hänner enthielt sich – beschloss Murgs Gemeinderat die Aufhebung des überkommenen Wahlmodus, der den Ortsteilen eine Sitzegarantie im Kommunalparlament gibt. Die Größe des Gremiums wird auf 18 Mandatsträger festgeschrieben.

"Das macht mich sehr froh", sagte Bürgermeister Adrian Schmidle zu dem klaren Votum, mit dem die Hauptsatzung der Gemeinde zur Kommunalwahl 2019 geändert wird. Es sei wichtig, "dass wir bei großen Dingen an einem Strang ziehen" und dass gleichzeitig mit den Ortschaftsräten auch die eigenständige Identität der Ortsteile garantiert bleibe.


Viele ungültige Stimmen
Otto Frommherz (CDU) hatte in einer Rückschau auf die Ergebnisse der vergangenen drei Kommunalwahlen in Murg festgestellt, dass so oder so "alle drei Ortsteile im Gemeinderat vertreten gewesen" ...

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