Die Verhandlungen in Berlin

Nach 19 Stunden ist das Klimapaket geschnürt

Christopher Ziedler

Von Christopher Ziedler

Fr, 20. September 2019 um 21:40 Uhr

Deutschland

BZ-Plus Es war eine Nacht ohne Schlaf für Kanzlerin Merkel und die anderen Spitzenpolitiker der Koalition: Im Kanzleramt wurde lange um das Klimapaket gerungen.

Viele Demonstranten werden noch folgen, die Frau mit dem Grundgesetz aber ist die erste, die an diesem Friday for Future vor das Bundeskanzleramt gezogen ist. Direkt neben dem polizeibewachten Eingangstor streckt sie ein Transparent in die Höhe, auf das sie den Artikel 20a des Grundgesetzes geschrieben hat: "Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen." Wenn sich die Regierungen in der Vergangenheit daran gehalten hätten, argumentiert die Rentnerin, "hätten wir jetzt kein Problem".

Es ist kurz nach sieben Uhr am Freitag. Während auf der Wiese neben der deutschen Regierungszentrale die kleine Zeltstadt zum Leben erwacht, müde Klimaaktivisten aus ihren Schlafsäcken kriechen und Kaffee aufbrühen, gehen im Innern des Kanzleramts die Verhandlungen über die zukünftige Klimapolitik in ihre 14. Stunde. Ganz oben im achten Stock, im Kanzlerappartement, in dem Gerhard Schröder ...

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