Ölrausch im Ferienparadies

Martin Dahms

Von Martin Dahms

Do, 20. März 2014

Ausland

Vor Fuerteventura und Lanzarote liegen wahrscheinlich die größten Ölfelder Spaniens, bald sollen Probebohrungen beginnen – die "Canarios" sind nicht erfreut.

Das Projekt ist schon ein paar Jahre alt, doch der Streit darüber wird mit aller Frische geführt. "Wir Kanaren verkaufen uns nicht für ein Linsengericht", wettert der Ministerpräsident der Kanarischen Inseln, Paulino Rivero. Sein Kollege Mario Cabrera, Inselpräsident von Fuerteventura, wird im Ton noch etwas schärfer. Er nennt die Leute vom Erdölkonzern Repsol "Ölpiraten". Dessen Chef, Antonio Brufau, kann es nicht fassen. Er sieht sich geradezu als Heilsbringer: "Niemandem würde es einfallen, dieses Projekt nicht zu verwirklichen", sagt er kopfschüttelnd, "was ist los auf den Kanaren?"

Ja: Was ist los auf den Kanaren? ...

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