Interview

Pierre Klein: „Es fehlt die Unterstützung der Regierung“

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 20. Juli 2013

Elsass

Pierre Klein vom französischen Verein ABCM Zweisprachigkeit über die Vorteile einer bilingualen Grundschule für die Sprachentwicklung.

Pierre Klein hat 1990 den französischen Verein ABCM Zweisprachigkeit (association pour le bilinguisme dans les classes dès la maternelle) mitgegründet, der zehn deutsch-französische Schulen im Elsass und in Lothringen verwaltet. Emmanuelle François hat mit ihm unter anderem über den frühen Zweitspracherwerb gesprochen.

BZ: Herr Klein, wie entstand das Projekt?
Klein: Anfang der 90er Jahre hatte das Elsass im Vergleich zum Baskenland oder zur Bretagne Verspätung in Sachen zweisprachige Schulen. Der Regierungspräsident war gegen solche bilingualen Schulen, obwohl viele Eltern dafür waren. Schließlich hat uns der ehemalige Präsident der Region Elsass, Marcel Rudolf, finanziell unterstützt. Unsere ersten Standorte im Elsass waren Ingersheim und Lutterbach. Heute besuchen fast 1200 Schüler die zehn ABCM-Grundschulen. Insgesamt befinden sich zurzeit zwölf Prozent aller Grundschüler im Elsass in einem bilingualen Zug. Wir möchten die Anzahl der Schüler und der öffentlichen Schulen verdoppeln, doch das Bildungsministerium in Paris ...

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