Wie Aleksandar seine Geschichte nicht erzählt

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Mo, 23. März 2009

Theater

Saša Stanišics vielfach übersetzter Balkan-Roman "Wie der Soldat das Grammofon repariert" wurde in Freiburg für die Bühne zugerichtet

Ein Kind erzählt sich gegen die Einsamkeit und die Fremdheit seine Geschichte. Es ist die Geschichte einer Kindheit am Vorabend des jugoslawischen Bürgerkriegs und die Geschichte einer Flucht aus der bosnischen Stadt Visegrad in eine westliche Stadt mit Namen Essen. Das Kind ist zwölf, dreizehn Jahre alt – und seine naive Perspektive ist der Kunstgriff des Autors Saša Stanišic, den Leser seines ersten Romans "Wie der Soldat das Grammofon repariert" möglichst unmittelbar am gewaltsamen Auseinanderbrechen einer Nation teilnehmen zu lassen. Überblick ist hier nirgends – und so stürzt der Balkankrieg mit verstörender Irrationalität über den Ich-Erzähler (wie über den ...

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